Bikeguide Austria zieht beeindruckende Bilanz

Neues Ausbildungssystem etabliert, über 300 Guides zertifiziert

Bikeguide Austria blickt auf drei intensive Jahre zurück, in denen das Berufsbild des Bikeguides in Österreich auf ein völlig neues Niveau gehoben wurde. Die Kombination aus modernem Ausbildungssystem, professioneller Interessenvertretung und starker europäischer Vernetzung hat das Projekt zu einem echten Meilenstein im heimischen Radsport gemacht.

Im Zentrum der vergangenen Jahre stand der Aufbau eines einheitlichen, europaweit kompatiblen Ausbildungssystems für Mountainbike-, Gravel-, Radtouren- und Rennradguides.
Curricula, Prüfungsleitfäden und Kompetenzkataloge wurden neu entwickelt, Ausbildungsinstitutionen zertifiziert und die Anerkennung durch EO-MTB ing erfolgreich abgeschlossen.

Projektleiter Peter Schrottmayer betont den besonderen Stellenwert dieser Entwicklung: „Wir haben in kurzer Zeit Strukturen geschaffen, die es davor nicht gab. Das neue Ausbildungssystem sorgt erstmals österreichweit für klare Qualität, Transparenz und Vergleichbarkeit. Das ist ein Riesenschritt für Sicherheit, Professionalität und die Zukunft der Guiding-Branche.“

Eine starke Community, die zusammengewachsen ist

Parallel zum Ausbildungsaufbau entstand eine aktive und engagierte Guide-Community. Ein digitales Mitgliedssystem, eine Austauschplattform, Serviceleistungen wie Berufshaftpflichtversicherung, Jobbörse oder „Find my Guide“ sowie erste Fortbildungsformate haben das Berufsbild weiter aufgewertet.

"Unsere Community ist das Herzstück von Bikeguide Austria"

Lisa Ribarich

Lisa Ribarich, die die operative Weiterentwicklung unterstützt, sieht darin einen zentralen Erfolgsfaktor: „Der Austausch unter den Guides, die gemeinsame Entwicklung und die gegenseitige Unterstützung zeigen, wie professionell und zugleich kameradschaftlich diese Branche geworden ist.“

Breite Vernetzung – von Bikeschulen bis Tourismus

Bikeguide Austria arbeitete eng mit Bikeschulen, Hotels, Trailcentern, Reiseunternehmen und Partnern aus der Bikebranche zusammen. Mehrere Ausbildungsinstitutionen wurden zertifiziert und setzen das neue System bereits aktiv um. Ebenso wertvoll ist der entstandene Austausch mit Deutschland und der Schweiz, der wichtige Synergien schafft und den internationalen Blick schärft.

Schrottmayer sieht darin einen langfristigen Schlüssel für Erfolg: „Nur wenn wir gemeinsam mit den Ausbildungsinstitutionen, dem Tourismus und der Bikebranche denken, kann das Berufsbild flächendeckend ankommen. Diese Vernetzung ist längst gestartet und sie trägt bereits spürbare Früchte.“

Präsenz, die Wirkung zeigt

Auf Fachveranstaltungen wie dem MTB-Kongress, dem IMBA-Europe-Meeting oder dem Österreichischen Radgipfel war Bikeguide Austria mit Vorträgen und Präsentationen vertreten. Das Thema Guiding hat damit deutlich mehr Sichtbarkeit im Radtourismus und in der Freizeitwirtschaft erhalten.

„Das Fundament steht – jetzt beginnt die nächste Phase“

Mit Abschluss der Aufbaujahre zieht das Team ein klares Fazit: Die Grundlage für eine professionelle Zukunft ist gelegt. Strukturen, Partnernetzwerke, Ausbildungssysteme und eine starke Community bilden das Fundament für die kommenden Jahre. Lisa Ribarich fasst den Ausblick zusammen: „Es geht darum, unsere Angebote weiterzuentwickeln, die Qualität hochzuhalten und das Berufsbild noch stärker im Tourismus zu verankern.“

Fotocredits: @helifotoguide; Female Cycling Base; Markus Emprechtinger; Peter Schrottmayer

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